Habermus

  • Oktober
  • 26

Habermus wird in der Regel früh morgens verzehrt, damit dieser besonders schmackhaft zubereitet wird, müssen einige Besonderheiten beachtet werden. Zunächst muss in etwa eine Tasse Dinkelschrot in zwei bis drei Tassen Wasser eingerührt werden. Während das Dinkelschrot permanent umgerührt wird, sollte das Wasser kochen. Zwischendurch sollte ein Teelöffel Honig und etwas Würze hinzugegeben werden. Die Kochzeit im Wasser beträgt dabei in etwa fünf bis zehn Minuten. In den letzten drei bis vier Minuten sollte ein Apfel dazugegeben werden, dieser muss klein geschnitten werden. Anbieten würden sich vor allem hauchdünne Scheiben, da diese in kochendem Wasser besonders gut aufgehen und ihre wertvollen Vitamine abgeben. Nachdem das Mus fertig gekocht wurde, werden nun im Anschluss ein Teelöffel gehackte Mandeln sowie ein Teelöffel Flohsamen hinzugegeben. Damit das Habermus einen besonders ansprechenden Geschmack erhält, sollte der Saft einer halben Zitrone darüber ausgedrückt werden. Da das Habermus allerdings sehr fad ist, sollten noch weitere Gewürze dazu gegeben werden. Die Würzung kann nach eigenem Geschmack erfolgen, anbieten würden sich vor allem Zimt, Bertram und Galgant. In das Habermus können allerdings auch noch andere Gewürze oder Zutaten eingefügt werden.

Haltbarkeit und Rezept
Habermus sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen aufgezehrt werden, eine längere Lagerung ist nicht zu empfehlen. Frisch ist das Habermus natürlich am wertvollsten, da die Vitamine mit der Zeit zum Teil verloren gehen. Das Rezept für Habermus kann aus dem Hildegardbuch entnommen werden, dort steht geschrieben, dass Habermus viele Jahrhunderte ein Hauptnahrungsmittel des Schwabenvolkes war. Dieses galt als sehr nährreich, in Habermus sind vor allem viele Kohlenhydrate enthalten.

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